Das bin ich

Hallo, liebe Leute!

Schön, dass Sie, dass Du dir das ansehen willst. Ich bin Autorin und ein bisschen Information zu mir gibt es bei www.gav.at zu lesen.

Ich bin von Kind an eine Geschichtenerzählerin.
Was ich erzähle, sind erfundene und wahre und manchmal vermischte Geschichten, wie es so in der Literatur vorkommt – Dichtung und Wahrheit, das hat einer bereits vor mir gedacht und geschrieben.

Hier möchte ich von Erlebnissen und Überlegungen erzählen, die nicht publiziert sind, die ich aber niederschrieb.
Dazu kommen Fotos die ich auf Reisen gemacht habe.
Der Blick einer Autorin ist ein anderer als der auf schöne touristische Gegenden.
Ich bin gespannt, wie das Echo auf dieses Bemühen um Kontakt mit dem Lesepublikum sein wird.

Die Bücher, die ich schreibe, haben einen erzählenden Ton.
Anfänglich steckte ich politische Positionen ab.
Meine literarischen Prosatexte haben viel Recherchearbeit erfordert und stets ein konkretes Thema als Grundlage.
Das letzte ist „James Ensor nachgespürt. Meine Reisen zu dem Maler“.
Es ist die Geschichte des belgischen Malers und die Geschichte von zwei Freundinnen,

die seinen Spuren nachgehen.

Der produktive und vielseitige Salzburger Künstler Wolfgang Eibl hat zu meiner grossen Freude auf das Buch auf seine besondere Weise reagiert:

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Bei unserer kollegialen Schreibgruppe, die es einige Jahre lang gegeben hat, war auch der Journalist Klaus Khittl. Der freundschaftliche Kontakt hat sich gehalten. Zu meinem Buch „James Ensor nachgespürt“ schreibt er mir:

„Das Ensor-Buch ist sehr gelungen!! Ich habe es mit (zuerst) Interesse und (dann) mit Berührung gelesen, vieles geht mir da sehr nahe, von den Nordsee-Landschaften (die ich überaus gut kenne) bis zu der wirklich grossen Idee, die Ensor-Geschichte mit der Erinnerung an Franz Ecker zu verbinden. Da kann einem schon das eine oder andere Tränlein kommen, wenn Du in diese Klammer, die die beiden Malerpersönlichkeiten bilden, auch noch Dein eigenes Erleben & Erleiden einbringst. Ein (geschriebenes) Tryptichon also auch dies, mit vielen herzzerreißenden Details, zu denen ich nicht zuletzt auch die Episode mit der „Wunderblume“-Zeichnung rechne. Ja diese schwarze Pädagogik von (eh nicht nur) damals, der auch ich noch ausgiebig begegnet bin und die schon das Zeug hat, Menschen zu zerbrechen, wenn sie sich nicht genug dagegen wehren (können). Das Thomas-Bernhardsche Wort von der Genievernichtungsmaschine, das sich mir zur tragischen Vita Franz Eckers öfters aufgedrängt hat, es gilt ja nicht nur für „Genies“ (was auch immer das im Detail ist) sondern prinzipiell für alle Menschen, in denen doch, wie in jeder Kreatur, „ein Funken Gottes“ ist, und insbesondere natürlich für die Kinder.“

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Meine letzten „Großtaten“ sind einmal die Mitherausgeberinnenschaft der „Zündenden Funken“, einem Buch das bereits vergriffen ist.
Mit anderen Altfeministinnen stellten wir ein Buch zusammen, das die Zeit der Siebzigerjahre und unseren Kampf für die Frauenrechte mit aller Lust und allem Frust beschreibt – damit es nicht vergessen wird.

Eine besondere Freude habe ich weiters an meinem neuen Studium.
Promoviert habe ich 1972 aus Theaterwissenschaften (damals noch Teil der philosophischen Fakultät) unter starkem Zeit- und Finanzdruck – ich war bereits Mutter.
Jetzt aber studiere ich mit Genuss evangelische Fachtheologie, musste in den ersten Semestern Althebräisch und Altgriechisch lernen und habe mich damit sehr geplagt.
Ich lerne gerne was gefordert wird, von der Geschichte des Mittelalters und der Psychologie bis zu Ethik und natürlich Bibelkunde.
Ich hatte Referate zu der armen evangelisch-jüdischen Frau in Wien, die im 16. Jahrhundert als Hexe verbrannt wurde, zu Albert Schweitzer, zur feministischen Theologie.
Die Themenpalette ist sehr umfangreich. Mein Ziel ist, mit 75 Bachelor zu werden, mit 70 habe ich dieses Studium begonnen.